Lebendige Zellen vor Ort- Umkehr einer Entwicklung -

Zum 300. Geburtstag der Kapelle Maria Himmelfahrt in Krutweiler

 

Das Altarbild in der Kapelle Maria Himmelfahrt zeigt die Gottesmutter umgeben von der Dreifaltigkeit. Sie ist das lebendige Symbol für die Kirche, die berufen ist, zu Gott in den Himmel zu gelangen. Der himmlische Vater hat alles ins Dasein gerufen. Der Sohn hat den Menschen die Vergebungsbereitschaft seines Vaters gezeigt und der Heilige Geist ruft die Menschen zur lebendigen Kirche zusammen. Es ist immer eine Regung des heiligen Geistes, wenn Menschen beten, Christus suchen oder unsere Heimat bei Gott in den Blick nehmen.

Diese kleine Kirche vermittelt seit drei Jahrhunderten dem Betrachter die Grundlagen unseres Glaubens. Ich bin überzeugt in den kommenden Jahren wird die Bedeutung der kleineren Kirchen wachsen. Hat man in den vergangenen Jahrzehnten immer versucht, Gemeinden zusammen zu fassen, so stößt die Entwicklung mit den neuen Pfarreien der Zukunft endgültig an ihre Grenzen.

Sicher wird man in der Zukunft wegen der geringeren Zahl der Priester öfter für eine Messe fahren müssen. Aber umso kostbarer werden die kleinen Kirchen und Kapellen als Gebetsräume vor Ort. Orte der Stille, der Betrachtung und des Gebetes, die im Alltag erreichbar sind und durchaus etwas zu sagen haben. Dazu wird es allerdings nötig sein, sie nicht nur zu den heiligen Messen zu öffnen.

Die Kapelle soll anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens einen neuen Anstrich bekommen. Die Planungen dafür laufen. Viele Menschen haben sich bereits dafür engagiert. Auch der Erlös des Jubiläumsfestes ist für diesen Zweck gedacht.

Das Jubiläum feiern wir mit einem Festgottesdienst am 19.08.2018 um 11.00 Uhr vor der Kapelle in Krutweiler. Dieser Gottesdienst ist zugleich der übliche Familiengottesdienst der Pfarrei St. Laurentius und der Pfarreiengemeinschaft. Alle sind herzlich eingeladen.

Anschließend wird das Gebäude am Dreschplatz eingesegnet. Dort feiern wir auch weiter mit Mittagessen und Kaffee und Kuchen. 

 

Herzlich willkommen 

     

Georg Goeres, Pfr.