Marientracht 2018

 

Wohl jeder hat es schon einmal in einem Kinder- oder Jugendgottesdienst gesehen: Das Vaterunser kann mit Gesten und Gebärden begleitet werden. In der Zeitschrift „Gottesdienst“ wird in der Nummer 9/2018 eine entsprechende Variante für das marianische Kerngebet vorgestellt:

 

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade:               

  (Hände ausbreiten in der Haltung der Offenheit)

Der Herr ist mit dir:               

  (Ausgebreitete Hände und Arme erheben)

Du bist gebenedeit unter den Frauen:

(Ausgebreitete Arme und Hände über dem Kopf zum Dach zusammenbringen)

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus:               

  (Hände langsam nach unten auf den Bauch legen)

Heilige Maria, Mutter Gottes:               

  (Hände und Arme in der Haltung der Offenheit erheben)

bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen               

(Hände auf der Brust überkreuzen und sich verneigen) 

 

Zeichen und Gesten können die Bedeutung des Gebetes vertiefen.

Auch die Marientracht ist seit alters her ein Gebet mit Bewegung, Zeichen und Gesten.

Maria hat sich auch auf den Weg gemacht, um Elisabeth zu helfen. Sie hat Jesus zur Wallfahrt angeleitet. Sie ist ihn suchen gegangen. Sie ist ihm gefolgt. Sie hat unter dem Kreuz mit gelitten.

Die Marientracht ist die Einladung, diesen Weg Mariens mitzugehen. Was sind unsere Wege um Menschen zu helfen? Was sind unsere Wege um Jesus zu suchen? Wo entwickeln wir ein Gefühl dafür, was dieser Jesus für uns eingesetzt hat? Die Marientracht und die Marianische Woche sind eine Gelegenheit, diesen Fragen nachzugehen.

Herzlich willkommen!